Gut miteinander Kirschen essen

Heute nach Feierabend stand ein Kirschbaum vor meiner Nase. Nicht irgendeiner! Er hat die leckersten, süßesten, dunkelschwarzesten, meisten Kirschen! Ich musste einfach auf den Baum klettern. Und ich bin fast geplatzt vor Glück, als ich oben in den dünnen Ästchen saß und futterte. Und so viel Glück kann ich doch nicht für mich alleine behalten, wäre schade für die anderen! Also wieder rein ins Krankenhaus, in dem ich arbeite, und Kirschen an Kolleginnen & Kollegen und Patienten verteilen – wie schön das war, die eigene Freude zu teilen. Und damit zu vergrößern!

Und noch mal bin ich später vor tiefer Freude fast geplatzt: es war etwas ganz anderes, nämlich die Antwort auf die Frage „Wie können wir Negativität loslassen(…)?“ aus dem Buch „Jetzt!“ von Eckhart Tolle. Es ist so simpel, fast so einfach, dass unser Verstand schon einwerfen möchte: „Das geht doch nicht!“ Und so toll, dass ich meine Freude darüber nun mit dir teilen möchte! Stell dir doch mal eine Situation vor, in der es dir nicht gut geht – das heißt, in der du negative Emotionen hast. Was machst du mit diesem Dreck im inneren Raum, mit dieser Negativität? „Lass sie los. Wie lässt du ein Stück heiße Kohle los, das du in der Hand hältst? Wie lässt du schweres und nutzloses Gepäck los, das du mit dir herumträgst? Indem du erkennst, dass du den Schmerz nicht mehr erleiden und die Last nicht mit dir herumtragen willst. Und dann lässt du einfach los.“

Eine passende Kurzgeschichte:


Ein junger und ein alter Mönch laufen einen Pfad entlang. Sie kommen zu einem Fluss mit starker Strömung. Als sie sich bereit machen, ihn zu überqueren, sehen sie eine hübsche junge Frau, die nicht ans andere Ufer gelangt. Sie bemerkt die Mönche und bittet sie um Hilfe. Der alte Mönch nimmt sie auf die Schulter und trägt sie über den Fluss. Sie bedankt sich und geht ihrer Wege.

Stunden später ist der junge Mönch immer noch irritiert. Der alte Mönch fragt ihn, was los ist. „Als Mönche ist es uns nicht erlaubt, junge Frauen anzufassen! Wie konntest Du sie über den Fluss tragen?“. Der alte Mönch antwortet: „Ich habe die Frau vor Stunden über den Fluss getragen. Warum trägst Du sie noch immer mit Dir herum?“

(frei nacherzählt, The Wisdom of Zen Masters)


Und noch etwas fragt Eckhart Tolle, frage ich mich und auch dich:

„Verunreinigst du die Welt oder gehörst du zu denen, die den Dreck aufräumen? Du bist verantwortlich für deinen inneren Raum, niemand sonst, so wie du auch für den Planeten verantwortlich bist. Wie innen so auch außen: Menschen, die ihren inneren Schmutz aufräumen, schaffen auch keine neue Verschmutzung im Außen.“

Lukas und ich haben uns mal wieder Gedanken darüber gemacht, wie wir anderen Menschen mit unserer Ansicht über das Geschehen auf der Welt und die Möglichkeiten zu handeln begegnen möchten. Eigentlich sind wir der Meinung: „Jeder sollte das leben, von dem er oder sie überzeugt ist. Die persönliche Freiheit ist wichtig.“ Und dann haben wir uns vorgestellt, wir Menschen sitzen alle auf einem dicken Ast. Und nach und nach merken einige von uns, dass viele Menschen – vielleicht auch man selbst – an diesem Ast sägen! Damit wird aber das Leben von allen gefährdet! Der Ast ist unsere Lebensgrundlage, die Erde mit ihrer Natur.

Auf den Ästen

Da sind wir doch schon rein zur Selbsterhaltung unserer Körper dazu verpflichtet, selbst nicht mehr zu sägen, aber auch anderen zu sagen: „Hey!! Hör auf, uns zum Absturz zu bringen!“ Dazu noch eine gehörige Portion Liebe, aber auch Hartnäckigkeit, Mut und Geduld.

Die persönliche Freiheit finde ich immer noch wichtig, ich will nur einfach mehr die Augen öffnen, was und wer unsere persönliche Freiheit einschränkt und dementsprechend Grenzen setzen. Und auch auf die persönliche Freiheit der Menschen, Tiere und ja, eigentlich auch der Erde und Natur sollten wir schauen, die ihre Stimme nicht erheben können, die ihre Grenzen nicht zeigen können – und für diese dann auch die Stimme erheben. Eine wichtige Frage ist dabei natürlich, wann die persönliche Freiheit eingeschränkt ist! Für mich ist das definitiv dann, wenn die eigene Lebensgrundlage gefährdet wird – wenn jemand an unserem Ast sägt. Eine weitere Frage ist, ob die Natur uns beispielsweise mit verheerenden Katastrophen bereits zeigt, dass wir ihre Grenze überschreiten – wir aber ihre Sprache nicht verstehen!

Wir sind also nicht nur für unseren inneren Dreck, sondern auch für die äußere Umweltverschmutzung verantwortlich. Wie du innerlich Schmutz aufräumen kannst, steht oben. Was kannst du im Außen schnell und unkompliziert machen? Wie kannst du die Erde unterstützen? Hier eine Idee von mir:

Ich habe fast immer eine (alte) Tüte dabei und sammel beim Spazierengehen und Unterwegs sein gerne Müll ein – man kann sich auch einen Handschuh überziehen. Sogar im Naturschutzgebiet nebenan kommt eine Menge Müll zusammen! Nach einer ersten Überwindung macht es (mir) sogar richtig  Spaß.

Machst du auch etwas für die Natur oder hast du Ideen, die du hier teilen möchtest? Ich bin gespannt!

Freude & Liebe erlebt und verbreitet haben wir in den letzten Wochen:

  • Auf dem zauberhaftem kleinen Festival der Kristalle und Klänge in Handeloh in der Lüneburger Heide, wo wir so viele tolle Menschen kennengelernt haben. Und uns und unserem Projekt so viel Vertrauen entgegengekommen ist. Das stärkt uns enorm, danke!
Wasserspringschalenmeditation im Klangtempel
  • Beim Erstellen und Weitergeben unserer nigelnagelneuen Visitenkarten.
  • Bei meinen Eltern: zum Einen der Abschied meiner Schwester, die nun mit Freund und kleinem Sohn in Frankreich lebt – ich hoffe euch Dreien geht’s gut da unten! Zum Anderen den großen Garten mit Obst, Gemüse und Kräutern, die Familie mit Tante Helga genießen, die kleinen Hühnerküken bestaunen und zwei Nachzüglern beim Start ins Leben helfen. Süß!!!

  • Beim Picknick in der Villa mit Freunden, etwas Musik und schönen Gesprächen.
  • Beim Entfernen der Schienen und restlichem Holz auf dem Boden der Villa.
  • Beim Entdecken von „Simba“ mit Brigitte und Günter (Simba). Beim Entdecken dieses beeindruckenden Reisemobils bin ich vor Freude fast aus meinen Schuhen gekippt, Simba hat mich nämlich aus einer Seitenstraße auf dem Weg von meiner Arbeit nach Hause angeschaut. Kurz danach haben wir uns mit Günter und Simba getroffen: viele gute Tipps und vor allem noch mal eine große Portion Reisefieber haben wir bekommen: DANKE
  • Auf der Slackline, Lukas hat uns die 30 Meter lange „GIBBON SURFERLINE“ besorgt, besonders schwierig für Anfänger, hahaha! Dafür kann man mit ihr später tolle Tricks machen. Slacklinen ist ein gutes sensomotorisches Training, es werden Balance, Konzentration und Koordination trainiert. Aber an erster Stelle macht es einfach ein Riesenspaß – es macht süchtig!!! Und Muskelkater.

Eine helle Leuchte 😉
  • Beim Melonen-, Erdbeerkuchen- und Kirschenessen
  • Beim Schreiben mit Heiko, den ich 2006 auf dem Jakobsweg kennengelernt habe und 8 Jahre kein Kontakt hatte
  • Beim Checken der Villa mit unserem lieben Elektroniker (der uns übrigens einfach so unter die Arme greift, danke!!!), die Solarpanele auf dem Dach funktionieren und haben Superqualität! Es gibt natürlich viel zu tun, wir sind gespannt!
  • Beim Grundrissplanen (wir wollen z.B. ein 2x2m großes Familienbett mit viel Lagerraum drunter, ein Minibad mit nur einer Toilette und evtl. ein Miniwaschbecken drin)
  • beim Schätzen des aktuellen Gewichts der Villa, Suchen einer geeigneten Waage und schließlich beim WIEGEN (für uns sehr spannendes Ergebnis nach dem Entkernen, da die Villa beim Kauf schon 7060kg wog, aber nur auf 7490kg zugelassen ist!!):

    6260 kg!!! Somit haben wir ca. 8oo kg rausgeholt…
  • beim Vorbereiten der Elektronik (Welche Geräte wollen wir wo mit welchem Strom anschließen? Wieviel verbrauchen die? Wo soll Licht hin?)

    Grundriss steht 100%ig …es ist komisch, wenn wir hören, dass noch soviel Arbeit zu tun ist, denn für uns steht alles bereits. Jetzt nur noch die Vision in die Tat umsetzen. Mit Liebe und Freude.
  • beim Schneckenhaus- und Quallensammeln mit unserem lieben fünfjährigen Neffen an der Ostsee

    Ein ganz lieber Entdecker
  • beim Singen und Musizieren

    Jazzkombo
  • beim Fotografieren und Filmen (besonders Lukas)
  • beim Streicheln von Theo, unserem Lieblingsdackel, mit tiefen Gesprächen mit Heike und Iris

Und immer wieder: mit anderen Menschen gut miteinander Kirschen essen. Wir sind füreinander und nicht gegeneinander geschaffen. Und auch nicht fürs ständige Alleinsein. Wenn wir uns füreinander öffnen, klappt es auch. Noch viel mehr: Es ist FANTASTISCH!

Die Entdeckung der Langsamkeit


“Bevor wir zur Arbeit gehen, bevor wir in die Geschäftigkeit der Welt eintreten, sollten wir ein paar Minuten lang meditieren, um unser inneres Leben mit Frieden, Licht und Glückseligkeit zu überfluten.”

(Sri Chinmoy)


Wir haben in den letzten Wochen die Langsamkeit neu entdeckt. Nicht, dass ich sie noch nicht kenne – ich war schon in der Schule immer (gerne) die Letzte im Klassenraum. Aber beim Werkeln an der Villa war das für mich doch noch mal anders. Ich kam mehrfach an den Punkt, an dem ich kaum ein Vorankommen merkte und es schon eine kleine Herausforderung war, bei Stimmung zu bleiben. Aber von vorne: Was war los? Was haben wir gemacht?

Nach dem Rausreißen der Möbel und der Klimaanlage puzzelten wir an verschiedenen Stellen rum. Es gab genug zu tun! Wir entdeckten insgesamt vier große Wasserschäden, ein paar kleine noch an der Decke.

Ecke: Rückwand/ Decke
Lecka Geruch

Damit nirgendwo neues Wasser rein kommt, haben wir alte Dichtungen an den Türen und auf dem Dach rausgepult (da ist die erste laaangsaaame und langwierige Aufgabe) und Sikaflex, so ein Kleb- und Dichtstoff, raufgeschmiert.

Hinten oben im Kasten war wohl ein Holzbalken/ -rahmen verrottet!

Fliegengeheimversteck

Da hieß es: pulen, pulen, pulen, denn es gab nur eine dünne Ritze, um an das Moderholz zu kommen. Anschließend haben wir für mehr Festigkeit und Wasserabwehr 2K-PU-Schaum reingespritzt. Es gibt bestimmt ökologischere Dinge, aber in diesem Fall haben wir nichts Besseres mit diesen Voraussetzungen gefunden.

Wo Wasser ist, ist auch Rost nicht weit: auf die großen verrosteten Nägel im Boden und auch auf das angeratschte Fahrerhäuschen haben wir mehrfach Brunox gepinselt (die Klimaanlage hat komischerweise beim Kippen des Fahrerhäuschen ebendieses ordentlich angeditscht), aufs Häuschen hat Lukas noch weiße Farbe gesprüht.

Führerhaus ist nach vorne gekippt

Wir haben beim Wassersuchen auch eine Teppichtapete abgerissen. Da war die nächste laaangsaaame Aufgabe: Kleber von der Wand pulen. Lukas hat unter der Doppeltür unnötiges Metall abgeflext, das hat einige Stunden gedauert. Außerdem hat er einige Schlösser ausgetauscht.

Und die langsamste Aufgabe, an der ich meine Geduld am meisten üben konnte, war das Rausholen des Bodens! Abziehen von gut geklebtem Linoleum in schmalen Streifen, die auch gerne immer wieder abgerissen sind. Und der Holzboden da drunter war natürlich geschraubt UND geklebt! Also mit einer Tauchsäge (danke, Klaus!), Hammer und Stechbeitel Stückchen für Stückchen raus. Manche Schrauben waren noch nicht verrostet, sodass sie leicht raus kamen.

Geräuschkulisse: POCK POCK POCK
Astronaut mit Trinkrucksack
Bulldozer Brechis oder auch Kuhfüße genannt

Wie bin ich nun mit dieser Langsamkeit und vor allem mit der aufkommenden Ungeduld umgegangen? Erstmal habe ich mir gedacht: das Problem ist in meinem Kopf! Denn dass es langsam vorwärts geht, ist an sich kein Problem, wir haben doch Zeit. Außerdem haben wir uns für den ganzen Ausbau vorgenommen, uns nicht zu stressen – es soll Freude bringen! Also habe ich zum Einen besser auf meine Bedürfnisse geachtet und zum Beispiel das gemacht, was Lukas hier macht:

Ich bin aufgewacht und auf einmal war der gesamte Boden entfernt…..ging wie im Schlaf

Zum Anderen habe ich mich stark auf den Moment eingelassen, auf das Jetzt. Aufkommende Gedanken habe ich wie Wolken weiterziehen lassen. Das ist übrigens eine tolle Methode, wenn du abends vor lauter Gedanken nicht einschlafen kannst! Mit ein wenig Übung geht das irgendwann ganz schnell. Ich habe mich also auf die Handlung und das Sein konzentriert. Das hilft! Nicht denken: “Ohje, so viel müssen wir noch machen!” oder “Habe ich heute wenig geschafft!” Diese Gedanken helfen mir nicht, sie tun mir nicht gut. Also denke ich sie nicht – welche Befreiung 😀

Den Anspruch an sich selbst nicht nur senken, sondern ganz loslassen – das hilft mir auch.

Und wir haben uns beide “zusammengenommen” und uns Pommes gegönnt:

Diese Sachen haben mir in dem Moment geholfen – was hilft dir?

Nachdem ich mich super auf die Langsamkeit eingelassen habe, kam dann ein großes Geschenk und es ging auf einmal doch ganz schnell: Lukas Papa und Bruder haben uns zwei Tage richtig unter die Arme gegriffen! Mit roher Gewalt, zwei Kuhfüßen (vegan ;)), anderen kleinen Werkzeugen und viel Schweiß haben hauptsächlich die Beiden den Holzboden an diesen zwei Tagen rausgerissen, kaum zu glauben!!! Wir freuen uns wie Kinder! Nebenbei haben wir noch die Decke gestrichen, zwei Mal mit Grundierung und ein Mal mit Acryllack, ein zweites Schloss in der Doppeltür eingebaut und weiter Kleber von der Wand abgekratzt. Ein weiteres Geschenk ist die Hilfe von Freunden und Bekannten, die uns aktiv und beratend bei der Villa und auch bei dieser Seite helfen.

Linol- und Holzkram sind raus…. nur noch die Aluleisten kleben am GFK

Raum wirkt größer jetzt
Das mag ich: Herausforderungen…

Und bezüglich der Langsamkeit geht mir dieser Spruch nicht aus dem Kopf: “Wenn du es eilig hast, gehe langsam.” Probiere es doch auch mal aus, ob innerlich oder tatsächlich im Außen bei Stress ruhiger und langsamer zu werden. Das ist in unserer schnelllebigen Welt doch so wichtig! Schreibe uns gerne von deinen Erfahrungen.

Tanzende Kinder. Zeit zum Toben…(Gymnastik)
Auch laaaaaaangsam gewachsen…..
Freude

“Es ist gut, etwas Langsames zu tun, bevor man im Leben eine wichtige Entscheidung trifft.”

(Paulo Coelho auf dem Jakobsweg)

Entkernung der Villa mit Überraschung

Wir haben reingehauen und einiges an der Villa geschafft. Zunächst haben wir die Wände für das von den Vorbesitzern geplante Bad und einen Kleiderschrank entfernt – beides stand nicht dort, wo wir es gerne haben möchten und war uns auch zu schwer.

Vorher: links das geplante Bad, rechts der Kleiderschrank
Nachher: ein paar Tage, eine Sehnenscheidenentzündung und viele viele Schrauben später

Weiter ging es mit dem Rest einer “Küchenzeile” – was sind da viele Schrauben drin! Sie stammt noch aus der “Lumbricus”-, also Umweltbus-Zeit.

Küchenzeile mit Krempel
Oberschränke weg
Wo kommen denn bloß die ganzen Platten her???
Weg sind die Schränke. Viel mehr Platten, Schrauben und Gewicht als wir dachten!

Lukas hat doch glatt eine Sehnenscheidenentzündung vom ganzen akkuschrauben bekommen! Einige Tage ist seine Hand außer Gefecht gesetzt, ich und ein Freund schrauben weiter. Lukas werkelt mit der anderen Hand rum, der Tatendrang ist zu groß ;-).

Nachdem die Klimaanlage entfernt wurde, haben Lukas und ich uns an den dicken Kompressor gemacht, der unterhalb von der Doppeltür saß. Einige Stunden, Nerven und viel Geschick haben wir schon gebraucht, denn er saß sooo eng zwischen Rahmen, Befestigung und Partikelfilter (ein circa 1 Meter langer Riese) und war so schwer, dass wir ihn beide zusammen gerade so anheben konnten! Auf so viel Gewicht haben wir ja eigentlich gehofft, deswegen waren wir gleichzeitig auch froh, hehe!

Kukuck!
Tauchgang mit Brechstangenschnorchel

Nun hat Lukas (zum Glück!) auch an der komisch gewölbten Decke gepult, als er mit der Küchenzeile beschäftigt war. Und da sitzt das Überraschung: ein WASSERSCHADEN!!! OH NEIN!!!

Wo kommt das Wasser her?

Wir ärgern uns, dass uns das nicht eher aufgefallen ist, freuen uns dann später aber auch, dass Lukas es zumindest jetzt bemerkt hat. Einige Tage später, als wir uns entschlossen haben, den Boden raus zu holen (Holz mit – ääh, ich glaube Linoleum drauf und Schienen zwischendrin) entdecken wir beim Abreißen des Linoleums den nächsten Wasserschaden! Uiuiuiiiii! An dieser Stelle ist es aber wohl nicht so schlimm: nur die dicke Holzplatte ist total durchgemodert, da drunter sitzt Gfk, welches das Wasser eigentlich abgehalten hat.

Das stinkt!

Momentan lassen wir den Boden doch noch drin, da wir erst die Decke machen wollen. Eventuell steichen wir diese, mal sehen. Die Decke ist ein etwas komplizierteres Thema… Statt des dicken Holzlinoleumbodens, welcher nach unserer Rechnung und Angaben von Variomobil circa 120 Kilo wiegt, haben wir uns für einen dünnen und leichten Korkboden entschieden, welcher gerade angekommen ist.

Für mehr Infos schau bei unseren Sponsoren nach.

Und dann waren da noch zwei Hängeschränke und das Bett. Nach längerem Überlegen haben wir uns dazu entschieden, alles abzumontieren (aufgrund von Elektroinstallation und Bodenentfernung). Gute Idee, denn die drei Sachen haben ordentlich Gewicht.

Aus ergotherapeutischer Sicht: interaktionelle Methode für mehr Unterstützungsfläche beim Schrauben, hahaha

Jetzt ist die Villa schon sehr leer und wir überlegen gerade, wie wir weitermachen.

Wir freuen uns über deine Rückmeldungen, Fragen & Anregungen!

Die Planung beginnt

21.04.2018, 16 Uhr

Hier findest du unsere ersten Gehversuche mit der Freeware SweetHome3D.

Grundriss I
Grundriss I
Grundriss II
Grundriss II

Die Stifte und der Rechner rauchen…. Planen macht jetzt so richtig Spaß. Und 8 Stunden vor dem Laptop hängen auch….. das war bei unserer Bachelorarbeit 2012 anders!

Momentan haben wir unseren Grundriss aber wieder komplett übern Haufen geworfen…..:) Die Planung ist viel komplexer als wir denken! Das merken wir immer wieder beim LKW (übrigens bedeutet LKW: Lukas Karoline Wader 😉 ). Strom, Wasser, Leitungen, Gewichtsverteilung, Achslasten, gute Raumaufteilung angepasst an unsere Bedürfnisse und die unserer noch nicht vorhandenen Kinder machen die Sache echt komplex.

Sind wir aktuell wirklich schon bei Grundriss Nr. 12.785.999 ???

Es lebt mit uns…

…..lebst du auch?


UPDATE vom 4. Juni 2018

Unser aktueller Favorit:

Klein aber fein: Schlafplatz; wichtig: Küche mit leichter Trennung zum Wohn- und Musikzimmer
Bett ist erhöht, unterhalb ist genügend Stauraum

Diesen Beitrag hat Lukas verfasst.